Grauer Star-Operation

Grauer Star-Operation

Über 600.000-mal pro Jahr wird die Graue Star-Operation (Kataraktoperation) heutzutage in Deutschland als Routineeingriff durchgeführt. Der getrübte Linsenkern wird bei diesem Eingriff durch eine künstliche Linse (Intraokularlinse oder kurz IOL) ersetzt.

Die altersbedingte Eintrübung der Augenlinse ist eine der häufigsten Ursachen für den grauen Star.

Erste Anzeichen können sein:

  1. Verschwommenes Sehen.
  2. Die Farben leuchten weniger.
  3. Lichter blenden.
  4. Es erscheinen Doppelbilder an einem Auge.
  5. Man sieht bei Dunkelheit schlechter.

Weitere Ursachen für eine Linsentrübung können beispielsweise sein:

  1. Stoffwechselerkrankungen, wie Diabetes mellitus.
  2. Bestimmte Medikamente, beispielsweise Cortison.
  3. Verletzungen am Auge.

Was ist der Graue Star?

Die Operation

Wie läuft die Operation des Grauen Stars ab?

Um Ihnen eine schmerzfreie und angenehme Grauer Star-Operation zu ermöglichen, wird diese unter örtlicher Betäubung in Kombination mit einer Kurznarkose ausgeführt.

Behandlung

Zuerst wird die Hornhaut am Rand mit einem winzigen, 2,4 mm großen Schnitt präpariert. Der Weg zur Linse ist danach frei. Mit Ultraschall wird die trübe Linse zerkleinert (Phakoemulsifikation) und abgesaugt.

Im Anschluss wird die Kunstlinse aus gut verträglichem und elastischem Material (Acrylat) in den leeren Kapselsack eingesetzt. Beim Einsetzen ist sie gefaltet oder gerollt.

Im Kapselsack glättet sie sich und wird mit kleinen Bügeln (Haptiken) von unseren Operateuren fixiert.

Nach diesem Eingriff wird das operierte Auge noch durch einen Verband beschützt, der aber direkt am darauffolgenden Tag entfernt werden kann.

Üblicherweise werden jetzt entzündungshemmende Augentropfen angeordnet (für etwa vier Wochen). Je nach Heilung werden zwei, drei oder auch mehr augenärztliche Kontrollen angesetzt.

Grauer Star Operation

Linsenmodelle

Verschiedene Linsenmodelle (Intraokularlinsen, IOL)

Mittlerweile stehen die unterschiedlichsten Kunstlinsen zur Auswahl, die sich je nach Material und Eigenschaften unterscheiden. Damit das Linsenimplantat optimal auf die Patienten abgestimmt wird, untersuchen und messen wir im Vorfeld des Eingriffs genau die Augen des einzelnen Patienten und der Arzt führt ein eingehendes Beratungsgespräch durch.

Standardlinsen

Standardlinsen

Linsen, die nur einen Brennpunkt erzeugen, sogenannte monofokale Linsen, zählen zu den Standardlinsen. Im Normalfall wird die Brechkraft so gewählt, dass der Patient eine gute Fernsicht hat (bsp. zum Autofahren). Ein Brille benötigt er nur für die Nahsicht.

Einstärken-Linsen

Premiumlinsen

Premiumlinsen

Unsere Patienten können aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Kunstlinsen mit unterschiedlichem Mehrwert auswählen. Gleitsichtbrillenträger, die nach der Grauen Star Operation gerne weitestgehend auf Ihre Brille verzichten möchten, können sich diesen Wunsch bspw. mit einer multifokalen Linse, die zwei oder mehrere Brennpunkte bietet, erfüllen.

Torische Linsen

Torische Linsen, zur Korrektur von Hornhautverkrümmung (Astigmatismus).

Multifokallinsen

Multifokallinsen, für eine scharfe Sicht in die Nähe, den Zwischenbereich und die Ferne.

Torisch-multifokale Linsen, für eine scharfe Sicht in die Nähe, den Zwischenbereich und die Ferne auch bei einer bestehenden Hornhautverkrümmung.

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