Makula-Therapie

Wenn Netzhaut und Glaskörper krankhaft verändert sind, werden Sehverschlechterungen bemerkt. Eine Medikamenteneingabe in den Glaskörperraum (intravitreale Injektion, IVOM) kann je nach der Grunderkrankung helfen.

Zu behandeln sind:
  • Makulaödem nach Kataraktoperation, nach Gefäßverschlüssen, bei diabetischer Retinopathie, nach anderen Netzhauterkrankungen.
  • Feuchte Makuladegeneration.
  • Uveitis.
  • Seltene Augenerkrankungen mit Gefäßneubildungen (z. B. bei starker Kurzsichtigkeit)

Eine Medikamenteneingabe in den Glaskörperraum funktioniert wie ein Medikamentenreservoir und verteilt über mehrere Wochen ständig etwas Wirkstoff in Netzhaut und Aderhaut. Netzhauterkrankungen und vor allem Makulaerkrankungen werden so direkt und behutsam therapiert.

Wie läuft die Operation ab?

Die Operation ist ambulant und erfolgt unter örtlicher Betäubung. Sie dauert nur wenige Minuten. Mit einer sehr feinen Kanüle wird das Medikament in der vorderen Lederhaut in den Glaskörperraum injiziert. Die Öffnung verschießt sich sofort nach Entfernen der Nadel wieder.

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